Loading...
Kinder begegnen der Kunst 2017-04-19T10:58:32+00:00

Kinder begegnen der Kunst im Rahmen der Aktionata

Am 4. Mai besuchte die 2. Klasse im Rahmen der Aktionata die Geschichtenhändlerin Amalia in ihrer sonderbar eingerichteten Künstler-Wohnung in der Heinrich-Plett-Allee 41. Die Aktionskünstlerin begrüßte die Kinder gleich an der Haustür. Schon beim Schuhausziehen im Flur erzählte sie kleine Geschichten über verschiedene Schuhe. Besonders gut gefiel einigen Mädchen der Schuh der Elefanten-Prinzessin. Dann zeigte Amalia den Kindern ihr Wendekissen für gute und schlechte Laune und ihre rosarote Herzchenbrille. Diese braucht sie, wenn sie sich verlieben möchte. Hier im Flur stand auch der alte Märchenkoffer, in dem das Märchen vom Rotkäppchen versteckt war.

In der Wohnung gab es noch viel mehr zu sehen. Im Schlafzimmer schnarchte Bär Anton in der Hängematte. Die Kinder sangen ihm ein Schlaflied. Im Badezimmer hörte man gurgelnde Geräusche und der Ozean der Fantasie konnte entdeckt werden.
Im Wohnzimmer hingen viele Bücher an der Decke. Die Kinder setzten sich auf Kissen und einige vermissten den Fernseher. Doch den suchte man vergebens. Dafür gab es ein Kamishibai aus Japan. Das ist eine Art Erzählkiste zum Aufklappen, in die Bilder eingelegt werden. Hier erzählte Amalia eine Bildergeschichte über einen ängstlichen Jungen. Die Kinder lauschten ganz gespannt. Danach verteilte die Künstlerin Apfelsaft und Buchstabenkekse. Jedes Kind dachte sich zu seinem Buchstaben ein Tier aus, z.B. L wie Löwe, P wie Papagei, S wie Strauß.
Dann durften alle in die Geschichtenwerkstatt. Der richtige Schlüssel musste aber erst gefunden werden. Die Wände waren schon zum Teil mit Geschichten beschrieben. Die 2. Klasse hatte ihren Abenteuerkoffer mitgebracht. Darin befanden sich das kleine Känguru Red Hopper, eine Springmaus, ein Seil, ein Fernrohr und eine Taschenlampe. Eine angefangene Geschichte einer anderen Gruppe wurde hier weitergesponnen. Danach durften die Kinder die Tiere, die sie sich bei den Buchstabenkeksen ausgedacht hatten, an die Wand schreiben.
Ganz zum Schluss erzählte Amalia die Geschichte vom Mantel, der sich allmählich in ein Nichts verwandelte und schließlich nur noch seine Geschichte überblieb. Alle hatten viel Spaß, die Künstlerin, die Kinder und die Lehrkräfte.